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Guten Morgen, Mittag, Abend, Nacht, oder was auch immer gerade bei euch für eine Uhrzeit ist, verehrte zukünftige folgende.

Manche von euch werden mich schon kennen, ich neige dazu meine Präsenzen in den Sozialen Medien immer mal wieder zu löschen, weil es mich alles zu sehr aufregt. Aber irgendwann komme ich dann doch zurück - und hier bin ich wieder. Ganz ohne diesen Quatsch halte ich es dann doch nicht aus.

Und es fällt mir schwer einzuschätzen wie viel von meiner Meinung/Haltung/Perspektive auf diese Dinge nun von meiner bewusst gewählten Persönlichkeit kommt, wie viel davon von meiner Depressiven Erkrankung und wie viel davon evtl. durch angeborene Anomalie meiner Persönlichkeit kommt.

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Ich bin doch einfach immer wieder schockiert ob der Ignoranz von... naja... überwiegend alten Menschen. Ich hatte in den letzten Tagen diverse Diskussionen im familiären Umfeld über komplexe Themen wie Klimakrise, Katastrophenschutz und Psychiatrischer Unterversorgung und bin an vielen stellen verwundert darüber wie große kognitive Dissonanzen zwischen verstehen der Kausalzusammenhänge zwischen diesen Problemen und dem Impuls das eigene Verhalten zu ändern scheinbar erträglich sind.

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So! Has anyone set up an NSO Group look-alike honeypot website, Yes Men style, to try to catch any potential new clients that just heard about #Pegasus?

#InfoSec

Ich habe ein wenig das Recherchiert und herausgefunden dass es wohl eine Auffällige Korrelation zwischen "suicidal idealization" und Autismus-Spektrums-Störungen gibt.

Das ist interessant und bringt mich dazu die Plausibilität meiner eigenen Gedankengänge zu dem Thema erneut zu hinterfragen.

Mein Arzt Termin war richtig gut.

Das erste mal hat mich jemand gefragt was ich eigentlich für die Ursache meiner Depressionen halte. Das ist eine so offensichtliche Frage. Rückblickend wundert es mich sehr das alle anderen Ärzte mich das nicht gefragt haben.

Ich habe aufgegeben zu hoffen das Dinge besser werden, es geht nur noch darum die Verschlechterung zu verlangsamen.

404rchie teilte
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Menschen werden wütend wenn man Konzepte die für ihr Selbstbild wichtig sind in frage stellt.

Das hängt nicht davon ab ob diese Konzepte in sich schlüssig sind.

Je älter Menschen werden, desto emotionaler reagieren sie wenn Konzepte die sie lange nicht hinterfragt haben angezweifelt werden.

Deshalb ist es viel leichter mit jüngeren Menschen über Dinge zu reden, die nicht in deren Weltbild passen.

Bedauerlicherweise habe ich nicht an­nä­hernd die notwendige soziale Kompetenz um Lehrer zu werden.

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Falls hier jemand Tipps hat bezüglich öffentlich zugänglicher Ressourcen zum Thema "Wie funktionieren normale Menschen?" bin ich sehr dankbar für Empfehlungen aller Art.

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Ich bin komisch und das macht es mir schwer mit Menschen zu interagieren. Um effektiver mit Menschen interagieren zu können muss ich lernen sie besser zu verstehen als sie sich selbst.

Vielleicht würde es mir helfen mich noch mehr mit Psychologie zu beschäftigen.

Die wesentliche Erkenntnis, die ich aus der Pandemie mitnehme: Sozialdarwinismus ist immer noch mehrheitsfähig.

Das hat mich auf eine Weise schockiert die ich mir vorher nicht vorstellen konnte, aber es erklärt auch eine ganze Menge anderer Dinge die ich mir vorher nicht erklären konnte.

Menschliche Gehirne sind nicht dafür gemacht exponentielles Wachstum intuitiv zu begreifen.

Noch vor wenigen Generationen war das auch gar nicht notwendig und brachte keinen evolutionären Vorteil mit sich. Lineare zusammenhänge sind so viel häufiger und wichtiger, dass es sinnvoll ist das unsere Gehirne auf diese Zusammenhänge hin optimiert sind.

Dennoch ist es jetzt notwendig einer breiten Masse an Menschen exponentielle Intuition an zu trainieren. Sonst sterben wir aus.

Es ist schon beeindruckend wie deutlich die methodischen Parallelen zwischen Pandemie und Klimakrise sind. Ich denke wir können aus dem Versagen in der Pandemie eine Menge darüber lernen, warum wir bisher im Klimaschutz versagen.

Beides sind Effekte die langsam beginnen, aber Exponentiell anwachsen. In beiden Bereichen gibt es große Verzögerungen unserer Messmethodik die spontanes reagieren unmöglich machen.

Der größte Unterschied ist die Zeitliche Skalierung.

404rchie teilte

Mein Leben ist mal wieder an einem Tiefpunkt angelangt.

Unterm strich tut es mir nicht gut mich mit Sozialen Medien zu berieseln. Andererseits würde ich ansonsten wahrscheinlich einfach nur traurig herumliegen und gar nichts tun.

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Mastodon ist ein soziales Netzwerk. Es basiert auf offenen Web-Protokollen und freier, quelloffener Software. Es ist dezentral (so wie E-Mail!).