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Hallo zusammen,

in aller Kürze möchten wir auf unseren neuen Beitrag über Datenschutz in der Vermietung hinweisen.

Link: anoxinon.media/blog/datenschut

Viel Spaß beim Lesen! :anxde:

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@AnoxinonMedia @Anoxinon

der Mieter, dessen Kernbereich persönlicher Lebensführung betroffen ist, natürlich einwilligen (anders bei Besichtigungen, die man als Mieter grundsätzlich zu dulden hat

da fehlt ein "nicht" nach natürlich, sonst ergibt der satz keinen Sinn

@natenom Danke für den Hinweis, ist uns wohl durch gerutscht. :)

Grüße,
Cebeer

@mondstern @AnoxinonMedia @Anoxinon

Ich habe nach der zweiten Rechtschreibreform aufgehört, mich an das neue Zeugs zu halten. Ich sehe aber bestimmte Arten von Fehlern ganz gut.

Ich sehe unter dem Link kein "Korrekturlesen", aber ihr könnt mich da gern eintragen; ob ich das vor Veröffentlichung lese oder später ist ja egal.

@mondstern @AnoxinonMedia @Anoxinon Da steht im PDF, dass man eine Verschwiegenheitserklärung abgeben muss und einen Vertrag über die ehrenamtliche Tätigkeit.Das ist meiner Ansicht nach etwas übertrieben für Korrekturlesen. Zudem wäre es rechtlich aus Gründen schwierig für mich, sowas zu unterschreiben. Ich passe.

@natenom

freundlichkeit ist was anderes.

entschuldigung das ich dich erwähnt hatte.

@AnoxinonMedia @Anoxinon

@mondstern @AnoxinonMedia @Anoxinon Es war nicht meine Absicht, unfreundlich zu sein; ich kann beim Lesen meiner Antwort keine Unfreundlichkeit erkennen. Habe dargelegt, wieso es aus meiner Sicht schwierig ist, da als "Unterstützer" offiziell einzutreten, nur um ein paar Dinge zur Korrektur zu lesen.

@natenom

"nur" meint, ein korrekturleser ist nicht soviel wert

@mondstern Kann man so interpretieren, es war aber so gemeint, dass der Aufwand bzw. die Einstiegshürde für mich persönlich zu groß ist.

@mondstern Und ich mag auch, wenn jemand bei mir Sachen zur Korrektur liest. Ich weiß, dass man da immer eine Menger Fehler findet :)

@natenom

du meinst das geht ohne Vertrag.
aber anoxinon ist nun mal ein verein. da geht es nur mit. sie verstehen?

@mondstern Das verstehe ich teilweise, dass man sich absichern möchte. Dass man fürs Korrekturlesen einen Vertrag braucht, kann ich nicht nachvollziehen, weil ich die rechtlichen Umstände nicht kenne. Ich würde das auch einfach so machen, wenn es ginge.

@natenom @mondstern

Theoretisch ist unsere Handhabung nicht Pflicht, es gibt einige Vereine die ohne schriftliche Verträge arbeiten. In unserem Falle dient das nur der Absicherung. "Lektor" beinhaltet nicht nur Korrekturlesen, deswegen steht das auch nicht explizit dort. :)

Ich denke hier wurde ggf. aneinander vorbei geredet? Ansonsten habe Ich eh schon was dazu geschrieben. :D

Grüsse
Cebeer

@mondstern

Wenn man einen Fehler meldet, muss das nicht bedeuten, dass man Zeit/Lust hat aktiv mitzumachen. Jeglicher Hinweis auf Fehler (Grammatik, Doppelte Wörter oä.) hilft. :)

Trotzdem Danke für die Erwähnung. :blobthumbsup:

Grüße,
Cebeer

@natenom

@AnoxinonMedia Das ein Handwerker ist kein Auftragsverarbeiter. "Auftragsverarbeitung im datenschutzrechtlichen Sinne liegt nur in Fällen vor, in denen eine Stelle von einer anderen Stelle im Schwerpunkt mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beauftragt wird.

Die Beauftragung mit fachlichen Dienstleistungen anderer Art, d.h., mit Dienstleistungen, bei denen nicht die Datenverarbeitung im Vordergrund steht bzw. bei denen die Datenverarbeitung nicht zumindest einen wichtigen (Kern-)Bestandteil ausmacht, stellt keine Auftragsverarbeitung im datenschutzrechtlichen Sinne dar"

https://www.lda.bayern.de/media/FAQ_Abgrenzung_Auftragsverarbeitung.pdf

Wer ist denn Autor dieses Artikels?

Das betrifft aber nur das Verhältnis von Vermieter und Handwerker. Der Handwerker selbst hat sich selbstverständlich an den Datenschutz zu halten. Hierzu ein kleiner Blogartikel von mir:

https://datenbrei.de/herr-mueller-die-dsgvo-und-der-tod/

#DSVO #Datenschutz #Mietrecht
@AnoxinonMedia Meine Geschichte stimmt übrigens auch nicht ganz, denn als Rechtsgrundlage zur Datenverarbeitung für einen Handwerker sollte auch ein berechtigtes Interesse ausreichen - was allerdings trotzdem bedeutet, dass der Kunde über die Verarbeitung seiner daten bei der Erfassung informiert werden muss.

@herrdoering Moin,

entschuldige die späte Rückmeldung. :blobsalute:

Die Autoren haben kein Fediverse Profil oä., wenn Du das meinst.

(1/2)

@herrdoering Ich zitiere Mal aus der Antwort, die Ich erhalten habe: "Zur ADV, nach dem neuen Recht, liegt noch keine Rechtsprechung vor. Ich habe mich hier am Wortlaut von Art. 4 Nr. 8 DSGVO orientiert. Dieser enthält gerade keine Einschränkung, wie sie das bayerische LDA postuliert. [...] Zusammengefasst: aktuell Rechtsunsicherheit, die meines Erachtens nicht zulasten des Mieters gehen sollte."

Natürlich ist das nicht als Rechtsberatung oä. zu sehen. ^^

Grüße,
Cebeer

(2/2)

@AnoxinonMedia Hallo Cebeer, ich habe das nur ergänzt, weil die Datenschutzbeauftragten der Länder ja diejenigen sind, die zunächst mal die DSGVO kontrollieren. Ich gehe da mit Dir mit, dass im Zweifel erst die Gerichte entscheiden.

Andererseits würde Deine "harte" Auslegung ja bedeuten, dass jeder, der mit irgendwem personenbezogene Daten austauscht, einen Vertrag abschließen müsste, wenn er ihn beauftragt bzw. nutzt, bei Banken z.B....

Im Prinzip treffen wir hier genau eine der vielen Stellen, wo die DSGVO in ihrer "Einfalt" formuliert den größtmöglichen Ansatz wählt. Die Datenschutzbeauftragten der Länder interpretieren dies in der Form

"Auftragsverarbeitung im datenschutzrechtlichen Sinne liegt nur in Fällen vor, in denen eine Stelle von einer anderen Stelle im Schwerpunkt mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beauf-tragt wird."

statt DSGVO:

"„Auftragsverarbeiter“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet;"

Leider kennt die DSGVO keine Abgrenzung, wie im alten BDSG.
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