Hallo zusammen,

in aller Kürze möchten wir auf unseren neuen Beitrag über Datenschutz in der Vermietung hinweisen.

Link: anoxinon.media/blog/datenschut

Viel Spaß beim Lesen! :anxde:

@AnoxinonMedia Das ein Handwerker ist kein Auftragsverarbeiter. "Auftragsverarbeitung im datenschutzrechtlichen Sinne liegt nur in Fällen vor, in denen eine Stelle von einer anderen Stelle im Schwerpunkt mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beauftragt wird.

Die Beauftragung mit fachlichen Dienstleistungen anderer Art, d.h., mit Dienstleistungen, bei denen nicht die Datenverarbeitung im Vordergrund steht bzw. bei denen die Datenverarbeitung nicht zumindest einen wichtigen (Kern-)Bestandteil ausmacht, stellt keine Auftragsverarbeitung im datenschutzrechtlichen Sinne dar"

https://www.lda.bayern.de/media/FAQ_Abgrenzung_Auftragsverarbeitung.pdf

Wer ist denn Autor dieses Artikels?

Das betrifft aber nur das Verhältnis von Vermieter und Handwerker. Der Handwerker selbst hat sich selbstverständlich an den Datenschutz zu halten. Hierzu ein kleiner Blogartikel von mir:

https://datenbrei.de/herr-mueller-die-dsgvo-und-der-tod/

#DSVO #Datenschutz #Mietrecht
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@herrdoering Moin,

entschuldige die späte Rückmeldung. :blobsalute:

Die Autoren haben kein Fediverse Profil oä., wenn Du das meinst.

(1/2)

@herrdoering Ich zitiere Mal aus der Antwort, die Ich erhalten habe: "Zur ADV, nach dem neuen Recht, liegt noch keine Rechtsprechung vor. Ich habe mich hier am Wortlaut von Art. 4 Nr. 8 DSGVO orientiert. Dieser enthält gerade keine Einschränkung, wie sie das bayerische LDA postuliert. [...] Zusammengefasst: aktuell Rechtsunsicherheit, die meines Erachtens nicht zulasten des Mieters gehen sollte."

Natürlich ist das nicht als Rechtsberatung oä. zu sehen. ^^

Grüße,
Cebeer

(2/2)

@AnoxinonMedia Hallo Cebeer, ich habe das nur ergänzt, weil die Datenschutzbeauftragten der Länder ja diejenigen sind, die zunächst mal die DSGVO kontrollieren. Ich gehe da mit Dir mit, dass im Zweifel erst die Gerichte entscheiden.

Andererseits würde Deine "harte" Auslegung ja bedeuten, dass jeder, der mit irgendwem personenbezogene Daten austauscht, einen Vertrag abschließen müsste, wenn er ihn beauftragt bzw. nutzt, bei Banken z.B....

Im Prinzip treffen wir hier genau eine der vielen Stellen, wo die DSGVO in ihrer "Einfalt" formuliert den größtmöglichen Ansatz wählt. Die Datenschutzbeauftragten der Länder interpretieren dies in der Form

"Auftragsverarbeitung im datenschutzrechtlichen Sinne liegt nur in Fällen vor, in denen eine Stelle von einer anderen Stelle im Schwerpunkt mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beauf-tragt wird."

statt DSGVO:

"„Auftragsverarbeiter“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet;"

Leider kennt die DSGVO keine Abgrenzung, wie im alten BDSG.
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