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Spannend, oder? Wir merken im Homeoffice, wie sehr uns das Pendeln zur Arbeit gestresst hat. Als einzige Konsequenz fällt uns ein, im Homeoffice zu bleiben und nicht näher an die Arbeit zu ziehen oder einen Job in Nähe des Wohnorts zu suchen.

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@ddeimeke Ich glaube, die meisten, für die das eine Option gewesen wäre (organisatorisch, sozial und finanziell), hätten das vor dem Homeoffice schon gemacht.

@DerMario Nein, das denke ich nicht. Die meisten merken erst jetzt, was das Pendeln mit Ihnen gemacht hat.

@ddeimeke Du meinst, dass sich so eine Art "Gewohnheitseffekt" bei den meisten eingestellt hat, weil man es ja nicht anders kennt?

@ddeimeke
Man darf aber auch nicht vergessen, daß Arbeit nur ein Teil (wenn auch großer) des Lebens ist. Nach der arbeit geht's dann (hoffentlich) in ein gefestigtes soziales Netz, auch um sich wieder zu erholen. Das kann man beim Umzug nicht einfach mitnehmen.
Persönliche Erfahrung: ich bin einmal für einen Job umgezogen (war auch wirklich weit :D), dort wurde ich dann aber nicht glücklich, weil mir das soziale Umfeld nicht gefiel. Nahe der Arbeit zu wohnen ist Luxus.

@schneider Es ist eher eine Frage der Prioritäten als dass es Luxus ist.

Die Entfernung zur Arbeit hat einen Preis und jede Person muss sich klar machen, ob sie bereit ist, den Preis zu zahlen.

Wenn Menschen sagen, dass sie Pendeln so sehr stresst, dass es sie krank macht, müssen sie eine Lösung finden.

@ddeimeke @schneider Da habt ihr sicher beide recht. Aber ein klein wenig Distanz hilft auch Arbeit und Privatleben besser trennen zu können.

@muvon

Da gebe ich Dir absolut Recht. Es gibt Möglichkeiten, das in Teilaspekten zu schaffen.

Es gibt Leute im Homeoffice, die vor und nach der Arbeit eine Runde "um den Block" gehen, um einen Arbeitsweg zu simulieren.

Andere ziehen sich nach der Arbeit um.

Manche, die das können, benutzen einen spezifischen Raum oder Arbeitsplatz, den sie dann privat meiden.

@schneider

@schneider Luxus ist es übrigens, ein funktionierendes soziales Netz zu haben, das wird von vielen für selbstverständlich gehalten.

Ich kann gerne mal erzählen, wie ich dazu gekommen bin, auszuwandern.

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