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Rolle von Linux Distributionen - deimeke.net/dirk/blog/index.ph

Ich weiss, dass das eine streitbare Meinung ist und bin auf Eure Ansichten gespannt.

Meiner Meinung werden Distributionen zunehmend keine Rolle mehr spielen.

Meine privaten Server laufen auf CentOS 7 und ich werde sie auf Ubuntu 20.04 migrieren.

Um aktuelle Applikationen unter CentOS betreiben zu können, habe ich zusätzliche Repositories aktivieren müssen. Ande...

· · feed2toot · 5 · 0 · 4

@ddeimeke Bei uns kommt bisher keine Container-Technologie zum Einsatz. Wird wohl auch noch lange dauern. Unsere Produkte laufen auch mal gut und gerne 20 Jahre und länger beim Kunden. Wir haben uns Docker angeschaut, glauben aber nicht, das diese Lösung Nachhaltig (im Sinne deren Firmenstrategie) ist. Andere Lösungen muss man erstmal abwarten, wie die sich langfristig entwickeln. Wer in 5 Jahreszeiträumen denkt, kann damit vielleicht leben, wir nicht.

@betamax65

Schwierig. Kein OS bietet 20 Jahre Support, was bedeutet, dass Ihr wenigstens einen Wechsel erlauben müsst.

Bitte nicht "Container = Docker" setzen, das stimmt nicht.

@ddeimeke Müssen wir nicht. Unsere Produkte laufen in einer abgeschotteten Umgebung. Kein Internet, kein Intranet noch sonst eine Verbindung. Von daher kann das System ruhig „veralten“. Ist vom Kunden so gewünscht. Wir haben noch zahlreiche Produkte beim Kunden die mit Debian Sarge laufen. Kein Problem. Kann sogar noch jeder bei uns warten. Dieses sehen wir für Containerlösungen derzeit noch nicht. Wir hatten das Problem mit os/2 (letzte System wurde 2018 abgeschaltet). Daraus haben wir gelernt

@ddeimeke
Wie kommst du denn darauf ? Also ich werde kein #Ubuntu nutzen, da ich zum einen keine snaps mag. Und zum anderen stehe ich auf Langlebigkeit. Das ist und bleibt #Debian. Ich nutze es auf meinem Server aber auch zu Hause am Rechner. Leider ist gnome .4.o nicht mehr mein Gnome und hoffe es gibt noch mal ein Fork. Ich nutze sonst Bullseye und 11 als letzes und werde mir einen Kernel imolieren den ich behalte und der dann ewig bleiben wird. Ich brauch den anderen Dries nicht.

@carrabelloy Für die GNOME Shell-Skeptiker wurde doch der MATE-Desktop ins Leben gerufen, inzwischen IIRC vollständig auf GTK3 migriert und quasi in allen Distributionen verfügbar.

@ddeimeke

@carrabelloy

Du musst ja kein Ubuntu nutzen. Generell muss niemand das genauso machen wie ich.

Und, sorry, aber Debian ist nicht langlebig. Dafür bräuchte es schon mindestens zehn Jahre Unterstützung.

Mein eventuelles Zielszenario habe ich ja beschrieben.

@ddeimeke

Sorry alle brauchen Debian😉 Also kann dass so doch nicht ganz stimmen.

@ddeimeke
Für mich gibt es nur eins und dass ist Debian👈🏿 😍 😍 😍
Für mich gibt es nichts besseres und ich brauch auch nicht jeden Scheiß den andere haben. Benutze auch kein #android oder #apple. Sondern habe mir ein Linux Handy geflasht. Mann muss sich nicht immer dem Mainstream anschließen. Das macht @LinuxGuides

@ddeimeke "Je länger die Laufzeit einer Distribution ist, desto mehr "Kunstgriffe" muss man unternehmen, um aktuelle Applikationen betreiben zu können."

Das heißt, wo dieses ganze Zertifizierungsgedöns nicht erforderlich ist, kann man auch gut den Einsatz von Rolling Release-Systemen erwägen. Oder?

Vielleicht muss man die Problemstellung für definierte Anwendungsbereiche separat betrachten, denn wir haben heute eine "one size (distro/solution) fits hardly anyone"-Situation.

@encarsia

(Curated) Rolling Release Distributionen lösen das Problem, dass ältere Applikationen mit neuen Bibliotheken nicht zurechtkommen leider nicht.

Es sei denn, sie würden für jede Applikation eine isolierte Umgebung anbieten und da sind wir dann schon bei Containern.

@ddeimeke @encarsia rolling ist für Server imho ungeeignet. Was gut funktioniert ist Stable Base (auch mit CentOS bis 7, OL, etc) plus Container. Auf dem Desktop halt dann Applikationscontainer. Eine Alternative sind immutable Systeme wie openSUSE microOS, Flatcar oder ähnliches)

@lioh Ist mir schon klar, aber nicht jeder Rechner ist ein Server. Ich wollte nur leicht provokant andeuten, dass RR nicht nur für Ambitionierte mit zu viel Zeit funktionieren kann (BTDT).

@ddeimeke

@ddeimeke Eines der Probleme an Docker-Containern und Co. ist,
dass man einfach nicht mehr weiß, was drin steckt. Am Ende hat man dann (wie unter Windows)
eine klickbare Datei, die alles *hoffentlich* so installiert, wie man es braucht.

@ddeimeke Das mag für IT-Neulinge im ersten Moment ganz angenehm sein, auf mittlere Sicht
führt es aber dazu, dass die Leute nicht mehr wissen werden, was sie da eigentlich gerade installieren.
Das heißt, am Ende ist Docker (und auch Snapper, etc.) schädlich für einen selbstbestimmten Umgang
mit Technik.

@ddeimeke Einen sehr interessanten Lösungsansatz bietet der Paketmananger Guix.

Dieser Vortrag hier bietet "a gentle introduction". 😉
archive.fosdem.org/2017/schedu

In diesem Vortrag wird auf die Unterschiede zwischen Guix und Docker, etc. eingegangen:
archive.fosdem.org/2020/schedu

#FreieSoftware #LibreSoftware #GNU #Docker #Guix

@egnun

Vielen Dank, habe ich einmal auf meine Watchlist gesetzt.

@egnun

Sorry, aber das ist schon heute so.

Das ändert sich mit Containerformaten nicht.

@egnun

Ja, so ist es bei Containern, die von fremden Personen gebaut werden.

Das gilt aber für jede Art von Binärsoftware.

Du verschiebst nur das Vertrauen.

In einem Fall vertraust Du Deiner Distribution bzw. der Person, die das Paket baut, dass sie keinen Mist baut.

Im anderen Fall vertraust Du der Person, die den Container baut.

Stell Dir mal vor, es gäbe vertrauenswürdige Organisation, die Container baut. (Analog zur Distribution).

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