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, und sind deshalb keine Kommunikationsplattformen, weil sie nur betrieben werden, um ein bestimmtes Geschäftsmodell zu erfüllen. Wenn das nicht mehr gegeben ist, werden sie einfach abgeschaltet.

Leider hat die Zivilgesellschaft immer noch nicht verstanden, dass freie und offe Kommunikation zwangsweise Geld (oder Arbeitsleistung) kostet. Wenn sie kein Geld kostet, dann ist sie weder frei noch offen.

Deshalb benutz:

@favstarmafia Dem ersten Absatz stimme ich uneingeschraenkt zu.Beim zweiten Absatz widersprichst du dir aber selbst.Du sagst,freie und offene Kommunikation muss Geld kosten,empfiehlst dann aber Matrix,Mastodon und Jabber,die alle auf unzaehligen Instanzen kostenlos nutzbar sind.Natuerlich kostet das den Admin Geld und Zeit,dich als Nutzer aber nicht,da der Admin ein netter Mensch ist und dir das schenkt.Du erweckst aber den Eindruck,als waere es wichtig,dass die Benutzung kostenpflichtig ist.

@nipos ich habe doch Geld oder Arbeitsleistung geschrieben, natürlich erbringt der Admin da eine hochqualifizierte Arbeit, die in der freien Wirtschaft sonst extrem teuer wäre.

Zusätzlich müssen ja auch noch die Kosten für den Server erbracht werden, all das muss die Zivilgesellschaft bezahlen, dabei ist nicht relevant, ob es am Ende für den Usern scheinbar kostenlos ist.

Außerdem finde ich es auch legitim, wenn so ein Zugang Geld - 1/2

kostet, dann erwarte man aber halt auch eine andere Verfügbarkeit. @nipos - 2/2

@favstarmafia Das Problem ist deine Formulierung.Du schreibst es so,als muesste es fuer den Nutzer zwingend Geld kosten,sonst kanns nicht datenschutzfreundlich sein,aber das stimmt so einfach nicht.Natuerlich kostet es den Admin Geld,aber der Nutzer merkt davon nichts.Facebook kosten die Server auch Geld,aber der Nutzer merkt es nicht.

@nipos Du kannst es ja perfekt schreiben, ich booste es dann.

@favstarmafia So wichtig ist das jetzt nicht.Wollte nur auf einen Fehler hinweisen,der zu falschen Schluessen fuehren kann.

@nipos
@favstarmafia
Ihr habt beide recht. Der eine sieht die Kommunikationsstruktur im Ganzen, der andere sieht nur den einzelnen User.

Aber von Fehler zu sprechen, ist schon ziemlich hart, wenn man aneinander vorbei redet...

@nipos
Ich denke, das Problem ist, dass ehrenamtliches Hosting nicht endlos skaliert.

Jetzt klappt es gut, aber wenn die Milliarde Facebookuser ins Fediversum kommt, dann werden die kostenlosen Server dafür nicht die nötigen Ressourcen haben.

Und dann wird es neue Server geben, die das dadurch auffangen können, dass sie damit genug Geld verdienen.
Manche über eine Gebühr, andere mit Werbung.

Bis dahin bleibt es hier gemütlich und dein Admin freut sich über Spenden.

@favstarmafia

@allo @favstarmafia Ich denke schon,dass man das weiterhin komplett kostenlos anbieten koennte.Mit den bestehenden Servern natuerlich nicht,das ist klar.Aber es gibt ja viele open source Fans dort drueben und es ist zu erwarten,dass die auch eigene Server anbieten wuerden.Wenn nur die Anzahl der Nutzer und nicht die der Server waechst,dann waere das aber natuerlich ein Problem,da hast du Recht.

@nipos
Vielleicht ja, vielleicht nein. Ein Modell das die Serverfinanzierung durch Nutzer sicherstellt ist aber auf jeden Fall nachhaltiger.
Das klappt ja bei vielen Projekten auch dadurch, dass einige Leute die es sich leisten können spenden und damit die Kostenlosnutzer mitfinanzieren.

Wenn jemand ein kommerzielles Angebot bereitstellt hat das für dich aber auch noch einen anderen Vorteil: Du bekommst damit auch eine Garantie, dass er es nicht von heute auf morgen abschaltet.

@favstarmafia

@allo @favstarmafia Wir weichen immer mehr vom eigentlichen Thema ab,aber ein letztes Statement von mir noch: Ich wuerde niemals eine kostenpflichtige Mastodon Instanz benutzen.Ich spende gerne fuer Leute,die das hobbymaessig kostenlos machen,aber ich moechte nicht dabei helfen,neue Internetfirmen aufzubauen,die sich zu neuen zentralisierten Datenkraken entwickeln koennten.

@nipos
Ich denke das musst du auch nicht, oder eben spendenfinanziert.

Guck dir mal das E-Mail Ökosystem an.
- Viele mit Werbung von großen Firmen
- Einige davon mit einer Bezahlversion
- Einige kleinere Firmen mit Werbung
- Einige Selbsthoster
- Einige Bezahlanbieter, die einen fairen Preis machen
- Einige Idealisten die für andere kostenlos Mail hosten und ggf. Spenden annehmen

So könnte das bei Mastodon auch aussehen und jeder kann sich aussuchen wo er hin möchte.

@favstarmafia

@nipos
Ich würde zum Beispiel bei mailboxorg und posteo wenig Sorge haben das nächste GMail mit aufzubauen.

@favstarmafia

@allo @favstarmafia Ich befuerchte auch,dass es so kommen koennte.Aber eins kann ich gleich sagen: Wenn Instanzen mit Werbung kommen,dann gibts Instanzblocks.Ohne Vorwarnung und ohne Kompromisse.Sowas gehoert nicht ins Fediverse.

@nipos

wenn Du das als Admin übertreibst, dann hast Du halt irgendwann keine User mehr, weil die in erster Linie kommunizieren woll, denen ist deine Ideologie sehr wahrscheinlich egal.

@allo

@nipos
Ich finde eigentlich, dass das dich als andere Instanz nichts angeht, solange die werbefinanzierte Instanz keinen Spam rausschickt.

Deren Nutzer können ja abwandern, wenn sie keine Werbung wollen, wahrscheinlich würden das viele auch tun. Und wenn nicht, dann ist das nur deren Problem, aber nicht meins.

@favstarmafia

@allo @favstarmafia Ist schon mein Problem,weil Werbung zu 90% auch mit Tracking verwendet wird.Ich will nicht,dass irgendjemand die Daten von meiner Instanz zur Werbepersonalisierung einsetzt.Solche Geschaeftsmodelle muessen zur totalen Nutzlosigkeit geblockt werden,sonst kann man sich vom Fediverse wie wir es kennen verabschieden.

@allo

ich fände zum Beispiel einen Anbieter spannend, bei dem man für einen bezahlbaren Beitrag, unter einer Adresse per Mail, Matrix, XMPP und Fediverse erreichbar ist

@nipos

@favstarmafia Matrix, Mastodon usw. kosten mich jetzt auch kein Geld (außer freiwilliger Spenden).🤔

@datenteiler also bist Du diese Zivilgesellschaft, gut dass ich Dich auch mal kennenlerne 🖖

@favstarmafia Ich bin eine Gesellschaft. 🤔 Cool! 😎 Nice to meet you, too. 🖖😉

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Mastodon ist ein soziales Netzwerk. Es basiert auf offenen Web-Protokollen und freier, quelloffener Software. Es ist dezentral (so wie E-Mail!).